BEUYS

Heidelberg

Dokumentarische Filmbiografie über einen radikalen Visionär

Deutschland 2017, 107 Minuten
Drehbuch & Regie: Andreas Veiel
mit Johannes Stüttgen, Klaus Staeck u.a.

„Ein wirklich meisterhaftes Künstlerporträt.“ (Deutschlandfunk Kultur)

„Das Material ist spröde, die Montage sprüht vor Intelligenz.“ (Tagesspiegel)

„Ein subtiles Künstlerporträt und zugleich ein aufmunternder Angriff gegen den Kleinmut in der Kunst und in der Gesellschaft von heute“ (ttt – titel, thesen, temperamente, ARD)

Joseph Heinrich Beuys (1921–1986) gilt weltweit als einer der bedeutendsten Aktionskünstler des 20. Jahrhunderts. Auch über drei Jahrzehnte nach seinem Tod erscheint er als Visionär, der mit seinem „erweiterten Kunstbegriff“ Grenzen überschritt und die politischen Diskurse der 68er beeinflusste. Dabei begrüßte Beuys emotionale Reaktionen auf seine Kunst: „Ist doch gar nicht schlimm, wenn die Leute aggressiv werden. Lass' sie doch ruhig aggressiv werden. Da kommt man wenigstens mit den Leuten ins Gespräch. Provokation heißt immer: Jetzt wird auf einmal etwas lebendig.“

BEUYS ist kein klassisches Porträt und will die oft unverstandene Kunst von Joseph Beuys nicht erklären. Stattdessen ist der Film von Andreas Veiel selbst ein Kunstwerk, das plastisch aufzeigt, was den Menschen Beuys antrieb, und darauf verzichtet, oberflächliche biographische Bezüge zu Beuys' bevorzugten Materialien Filz und Fett zu reproduzieren.

Der Dokumentarfilm feierte seine Premiere bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin 2017 und wurde mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Deutschen Filmpreis 2018 (Bester Dokumentarfilm und Bester Schnitt).

Bildverweis: Piffl Medien GmbH


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Ort

Augustinum Heidelberg, Jaspersstraße 2, 69126 Heidelberg

Uhrzeit
15:30 Uhr
Eintritt
9 Euro, ermäßigt 6 Euro
Veranstaltungsart
Filmvorführung
Veranstaltungsreihe
CINEMA AUGUSTINUM