Die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in Berlin

München-Neufriedenheim

Kulturhistorischer Vortrag von Dr. Ellen Markgraf

Die evangelische Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche mitten auf dem Berliner Breitscheidplatz gehört – mit dem „Hohlen Zahn“ und dem strahlenden Blau ihrer Fenster – zu den bekanntesten Wahrzeichen und den beliebtesten Sehenswürdigkeiten der deutschen Hauptstadt.  

Die Geschichte der Kirche bewegt: Sie wurde im Auftrag von Kaiser Wilhelm II. zum Gedenken an seinen Großvater Kaiser Wilhelm I. Ende des 19. Jahrhunderts von Franz Schwechten im Stil der Neoromanik erbaut; mit 113 Metern war ihr Kirchturm damals übrigens der höchste der Stadt.  
Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Gedächtniskirche 1943 schwer beschädigt. Nach einem großen Streit um den Wiederaufbau folgte die Einigung auf den Abriss des Kirchenschiffs, den Erhalt der Turmruine als Mahnmal gegen den Krieg und auf den Neubau eines vierteiligen Bauensembles – umgesetzt von Egon Eiermann, dem Star-Architekten der Nachkriegsmoderne, in den Jahren 1959 bis 1963. 

Die Kunsthistorikerin Dr. Ellen Markgraf erzählt uns mehr über die spannende Berliner Kirche, die Gotteshaus, Baudenkmal & Gesamtkunstwerk ist! 

Foto: (c) Ellen Markgraf 

Ort

Augustinum München-Neufriedenheim (Theatersaal), Stiftsbogen 74, 81375 München

Uhrzeit
17:00 Uhr
Eintritt
10 Euro, 7 Euro (erm.)
Veranstaltungsart
Vortrag
Vortragende/-r
Dr. Ellen Markgraf