Von der Pharaonin zum „Heimchen am Herd“

München-Neufriedenheim

Vortrag von Helma Sick

Historische Frauenbilder zeugen von der Macht und Ohnmacht der Frauen – und von ihrem Zugang zu Geld.

Über Jahrhunderte hinweg wurde Frauen Einfluss, materielle Sicherheit und Unabhängigkeit verwehrt. Helma Sick sagt: Es ist unglaublich, was Männern alles eingefallen ist, um Frauen klein und abhängig zu halten. Aber es gab auch Lichtblicke: Im 18. Jahrhundert gründete eine Frau eine Bank und auch die erste Börsenmaklerin lebte bereits im 19. Jahrhundert, ebenso wie eine Arbeiterfrau, die schon damals trotz ihrer Heirat und ihrer vier Kinder immer selbstständig sein und ihr eigenes Geld haben wollte.

Helma Sick hat unglaubliche Anekdoten über Frauen (und Geld) aus verschiedenen Jahrhunderten zusammengetragen. Und in der Gegenwart angekommen fragt sie: Welchen Einfluss haben manche Frauenbilder noch heute in der Gesellschaft und in unseren Köpfen?

Helma Sick ist Betriebswirtin und setzt sich für die finanzielle Unabhängigkeit von Frauen ein. Schon 1987 hat sie als eine der ersten in Deutschland ein unabhängiges Finanzberatungs-Unternehmen für Frauen gegründet.
Für ihr jahrzehntelanges Engagement wurde ihr 2022 vom Bundespräsidenten das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen. Und im Oktober 2026 bekommt sie die Bayerische Staatsmedaille für besondere soziale Verdienste.

Seit März 2018 wohnt Helma Sick bei uns im Augustinum.

Im Anschluss an den Vortrag sind Sie herzlich zu einem Glas Federweißer in das Theaterfoyer eingeladen.

Foto: (c) Quirin Leppert

Ort

Augustinum München-Neufriedenheim (Theatersaal), Stiftsbogen 74, 81375 München

Uhrzeit
17:00 Uhr
Eintritt
Eintritt frei
Veranstaltungsart
Vortrag
Vortragende/-r
Helma Sick