Eine glühende Nashorn-Geburt

Augustinum Gruppe

Die Geburt eines bronzenen Augustinum Nashorns ist keine leichte Sache. Schon gar keine schnelle. Und vor allem: Nichts Alltägliches.

Am 22. September 2026 war es so weit: In der Kunstgießerei Kirchner und Schnappinger in Ascholding bei Wolfratshausen wurde der Kopf eines neuen Nashorns gegossen. Eine konzentrierte, schweißtreibende und faszinierende Arbeit des Teams um Nicola Kirchner und Karl Schnappinger mit über 1000 Grad heißer Bronze.

Bis ein Bronze-Nashorn dieser Größe fertig ist, vergehen Monate. Grundlage sind die Original-Negativformen des Künstlers Josef Gollwitzer (1917–2006) aus der Mitte der 1960er-Jahre. Sie werden zunächst mit Wachs ausgepinselt. Die entstandenen Wachsteile werden anschließend vorsichtig aus den Formen gelöst und mit Gips-Schamotte für den Guss vorbereitet.

Dann wird es heiß: Rund 400 Kilogramm Bronze werden in mehreren einzelnen Güssen verarbeitet. Danach werden die einzelnen Teile zusammengefügt, verschweißt und sorgfältig nachbearbeitet. Insgesamt stecken mehr als 200 Stunden Handarbeit in einem Augustinum Nashorn.

Und wo wird das neue Augustinum Nashorn künftig stehen? In Münster? Oder in Bremen?

Die Antwort lautet: an beiden Standorten, denn es werden zwei neue Nashörner gegossen. Geplant ist, sie Ende des Jahres dort aufzustellen.

Schritt für Schritt zum Nashornkopf